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Ermutigender Anfang

Aktion Tagwerk erbrachte 1150,- Euro. Vielen Dank für euren Einsatz!                     (mehr dazu unter “Schuljahr 2009/ 2010)

Die Gemeinschaftshauptschule Marsberg hält es für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, zu Beginn der Erprobungsstufe die Lernfreude der Schüler, die häufig durch anhaltende Misserfolge verloren gegangen ist, neu zu wecken. Des Weiteren wird ein besonders erstrebenswertes Ziel darin gesehen, die Schüler zu gemeinschaftlichem Verhalten (Hilfsbereitschaft, Rücksicht- nahme und Gemeinschaftssinn) zu erziehen. Um in diesem Sinne das Konzept eines „Ermutigenden Anfangs“ zu verwirklichen, werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sollen durch die bewusste Erfahrung eines positiven Schulklimas entwickelt werden.

Durch Erfolgserlebnisse, z. B. auch durch angemessene, an der Leistungsfähigkeit orientierte Notengebung, soll die Schwellenangst vor der neuen Schule abgebaut werden.

Es muss an einer zielgerichteten und individuellen Förderung gearbeitet werden, wobei zunächst auch Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler ermittelt werden müssen.

Da die Kinder aus 6 verschiedenen Grundschulen kommen, muss in den einzelnen Fächern eine leistungsbezogene gemeinsame Plattform erarbeitet werden.

Die zügige Bildung einer neuen Klassengemeinschaft soll durch eine besondere Gestaltung des Klassenraums, sowie auch durch gemeinsames Spielen und Feiern (auch unter Einbeziehung der Eltern) gefördert werden.

Es werden Anregungen für Hobbys und Freizeitgestaltung (Werken, Textilgestaltung, Musizieren...), insbesondere auch zur Leseförderung gegeben.

Es werden vielfältige Möglichkeiten der intensiven Zusammenarbeit mit den Eltern genutzt.

Als gemeinschaftsbildende Maßnahmen werden neben der Klassenfahrt im ersten Halbjahr nach Kloster Brunnen („Prima Klima“) auch Wanderungen und Besichtigungen durchgeführt. Bei „Prima Klima“ handelt es sich um ein Sozial - und Kennenlerntraining, das vom Erzbistum Paderborn angeboten wird und seit Jahren für unsere Klassen 5 verpflichtend ist. Auch in diesem Jahr nehmen wieder beide 5. Klassen das Angebot wahr. Fotos und Berichte ab Dezember/ Januar (je nach Termin) unter dem aktuellen Schuljahr.

Im Einzelnen werden folgende Verfahrensweisen als sinnvoll angesehen:

a. Der Klassenlehrer

- Er soll mindestens 10 - 12 Wochenstunden in seiner Klasse unterrichten.

- Er soll möglichst an jedem Tag in seiner Klasse unterrichten.

- Die Anzahl der Fachlehrer soll möglichst gering gehalten werden, indem sie möglichst jeweils mehrere Fächer unterrichten.

b. Unterrichtsgestaltung

- regelmäßige Konzentrationsübungen

- häufiger Wechsel der Arbeitsformen

- Freiarbeit, so weit möglich

- Anleitung zum und intensive Einübung in das Anfertigen von Hausaufgaben unter Einbeziehung der Eltern

- Heranführung an computerunterstützte Lernmethoden

c. Maßnahmen vor dem Schulwechsel

- Informationsprospekt zur Verwendung bei Elternabenden in den Grundschulen erstellen und bereithalten

- Besuch einzelner Klassen zum Kennenlernen des alltäglichen Unterrichts in Klassen- und Fachräumen anbieten und durchführen

- Besuche der künftigen Klassenlehrer in den 4. Klassen der Grundschulen

- Herausgabe eines Informationsbriefes der Schulleitung an die Eltern der angemeldeten Schüler (Inhalt u.a.: anzuschaffende Lernmittel, Verlauf des 1. Schultages, Schulbusbenutzung...)

- Begrüßungsbrief des Klassenlehrers an Eltern und Schüler seiner zukünftigen Klasse. Dabei möglichst auch eine mit den Fachlehrern weitgehend abgestimmte Materialliste.

d. Der Einschulungstag (mit Eltern)

- Ökumenischer Gottesdienst, vorbereitet von den Schülern der Klasse 6

- Begrüßung in der Aula; dabei Rahmenprogramm, vorbereitet von Schülern

der Klasse 6

- Kennenlernstunde im Klassenraum

e. Die ersten Schulwochen

- Vorstellen und Aushändigen der Schulordnung

- Auswahl und Vorstellung von 2 bis 3 Paten pro Klasse aus den Klassen 9 und 10 als Ansprechpartner vor allem auch in schwierigen Situationen

- Elternabend: dabei Informationen über Hausaufgaben, Entschuldigungen, Behandlung der Schulbücher und Förderverein (mündlich und schriftlich)

- Methodentraining: Heftführung und Führung von Mappen